Feb 16: Oho...
So, und dann erst einmal für meinen Bruder einen User-Account auf dem Laptop eingerichtet und gefrühstückt. Aber ich hatte die Zeit zu knapp berechnet und musste deshalb nur mit halbem Frühstück los. Habe meine Freundin dann schnell vom Bahnhof abgeholt und dann über den Fluss zu meinem Trainer. Sind dann mit ihm und seiner Freundin zum Turnier gefahren. Und mir taten so die Beine weh. Hauptsächlich vom Training gestern. Aber auf dem Turnier wurde es nur schlimmer.
Heute habe ich gut 10 Stunden lang geschiedst. Zuerst auf der Leicht-Kontakt Fläche. Das war noch recht einfach aber ungemütlich. Man möchte denken, das es richtige Stühle zum sitzen gab, aber dem war nicht so. ^^ Es gab nur diese Holzkästen mit diesen Sitzpolster-Immitaten die nichts bringen. Auf jedenfall saß ich da und mir tat mein Hintern sowas von weh. Und dazu halt noch meine Beine. Aber ich habe das mit dem Schiedsen ganz gut hinbekommen. Und der Kampfrichterreferent(der Chef der Kampfrichter) hat zu mir gemeint das ich das gut mache. Habe auch direkt meinen Spitznamen bekommen. Und zwar wurde ich "Der Streber" getauft.
Naja, später bin ich dann noch zu den Semi-Kontakt Flächen gekommen. Zum Glück durfte ich nicht als Hauptkampfrichter eingesetzt werden. Die Kämpferklassen waren schon zu Fortgestritten und keiner wollte einen Neuling so ins kalte Wasser werfen. Ehrlich gesagt fühlte ich mich auch noch nicht bereit dafür. Beim nächsten Turnier in drei Wochen werde ich aber dann wohl in die Mitte kommen.
Aber das Schiedsen geht ganz schön in die Knochen. Vorallem beim Semi-Kontakt, weil man sich dort mit den Kämpfern bewegen muss. Und das kann manchmal ziemlich schnell sein. Jedenfalls tun mir momentan die Beine genauso weh wie gestern abend. Freue mich schon auf mein Bett. Ach ja, die praktische Prüfung zum Kampfrichter der WAKO Deutschland e.V. habe ich übrigens erfolgreich bestanden. In drei Wochen ist das nächste Turnier und da bekomme ich dann auch mein offizieles Kampfrichter-Hemd. Außerdem legt eine Freundin von mir dort ihre praktische Prüfung ab. Muss dann sobalt es geht bei der Arbeit zusehen, das ich an diesem Tag dann auch frei habe. Geht ja anders nicht.
Jetzt bleibt mir nur noch euch noch einen schönen Abend und eine Gute Nacht zu wünschen...
Wirsing!
Jan 22: Cheating Streit
Wer gegen diese Regel verstößt und erwischt wird, wird in aller Regel gesperrt. Jetzt wehrt sich allerdings ein CounterStrike-Spieler gegen dieses Urteil der "Electronic Sports League"(ESL). Der Spiele wird beschuldigt bei einem CS-Match einen "Aimbot" und ein "Wallhack"-Tool verwendet haben um sich einen Vorteil zu verschaffen. Genaue Gründe oder gar Beweise wurden nicht genannt. Die menschlichen Beobachter des ESL verhinger deshalb eine Sperre von zwei Jahre über den CS-Spieler des "Coldgame"-Clans.
Momentan läuft ein gerichtliches Verfahren gegen die ESL wegen "Willkürlicher Sperre". Ob dies erfolg haben wird, oder nicht ist fraglich. Jedoch wird dieses Verfahren momentan in der eSport-Szene mit geteilter Meinung aufgenommen.
Alexander Müller-Rodic, Sprecher des unabhängigen Verbandes G7, einer internationalen Vereinigung von zehn professionellen eSport-Clans, kann beide ositionen verstehen. Allerdings sagt er auch, das die Spieler den menschlichen Beobachtern und der ESL mehr Vertrauen sollten. Schließlich könne die ESL ja nicht "öffentlich im Detail aufzählen" an was sie cheaten festmacht.
Nun steht auch die Frage im Raum, wer sich zentral um solche Fälle kümmern soll. Allerdings gehen die Meinungen bei diesem Thema weit auseinander. Einige sagen, das die Ligabetreiber sich darum kümmern sollen und das Regelwerk durchzusetzen haben(was sie ja momentan auch tun). Anderen sind eher dafür das ein Sportverband für eSport sich der Sache annimmt. Alexander Müller-Rodic warnt davor, die deutschen Richter in solche Angelegenheiten hinzu zu ziehen. Da diese sich im eSport höchstwahrscheinlich nicht gut genug auskennen um ein passendens Urteil zu finden.
Alexander Müller-Rodic hofft zumindest auf eine Einigung unter den Ligabetreibern, Spielern und Verbänden.
Ein Pro-Gamer mag ich zwar nicht sein und zocken tu ich auch nur gelegentlich, aber dennoch verstehe ich diese Thematik nur zu gut. Und ich muss sagen das die Bestrafung von Cheatern durchaus gerecht ist, dennoch sollte es eine transparentere Wahrheitsfindung geben. Denn momentan ist es in eSport-Szene so, das der Ligabetreiber einen Spieler disqualifizieren kann, nur weil dieser z.b. seinen Top-Spieler bedroht. Da ich ja auch selbst so gut wie Kampfrichter bin, kann ich auch die besorgnis der Spieler und Verbände verstehen. Ich zumindest wäre für eine Einigung innerhlab der Szene, da diese immernoch die beste ist.
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