Auf der Arbeit

Freikæmpfer

 
Es ist keine zwei Tage her, da habe ich mir Gedanken gemacht, ob denn Lohnarbeit in irgendeinder Situation freiwillig sein kann. Nunja, ich machte mir diese Gedanken, während ich gerade der Lohnarbeit nachging. Und ich musste eigentlich auch gar nicht sehr lange auf eine Antwort warten. Denn noch am selben Abend bekam ich sie. Sie lautete: Nein!

Wie diese Antwort zu mir kam?
Nun, ich saß zuhause und stellte fest, das ich mal wieder etwas zu Essen kaufen sollte. Der Blick in mein Portmonee zeigte mir dann aber, das ich das nicht kann. Kein Geld! So, wie komme ich nun an Geld um mir Essen kaufen zu können? Klar! Durch Lohnarbeit. Aber hatte ich nicht erst wenige Stunden vor meinen Blick in mein Portmonee das gemacht, was nötig ist um Geld zu haben? Ach ja, genau! Der Lohn für meine Arbeit wird mir ja nur einmal im Monat ausgezahlt. Was früher mal Tagelöhner_innen waren, sind heute eben Monatslöhner_innen. Aber gehen wir weiter. Wenn ich Essen möchte, wenn ich mich entspannen möchte, wenn ich einen gemütlichen und warmen Platz zum Schlafen haben möchte, wenn ich Auto fahren möchte, wenn ich Bahn fahren möchte, wenn ich etwas Trinken möchte, wenn ich mich amüsieren möchte..etc... Für all das braucht Mensch Geld. Der allmächtige Tauschgegenstand im kapitalistischen System. Jetzt kann ich bereits sagen: Ohne Geld geht es nicht! Aus diesem Grunde kann mensch sagen das die Lohnarbeit immer mit Zwang erfolgt. Auch wenn Menschen Spaß an der Arbeit haben, die sie ausführen. Sie machen sie dennoch nur des Geldes wegen. Denn wie heißt es doch schon im Spiel GTA?! »No money, no funny, Bunny!« Was unterscheidet denn Lohnarbeit überhaupt von einem Hobby? Lediglich das Geld! Ok, auch die investierte Zeit. Denn bei der Lohnarbeit sind es in der Regel ca. 40 Stunden pro Woche, was auf ca. 160 Stunden im Monat rausläuft. Da kann ja schon rein Zeittechnisch kein Hobby mit halten. Aber in ein Hobby steckt mensch auch Arbeit. So z.B. in das restaurieren von alten Autos oder das Aufbauen der Modelleisenbahn im Keller mit unglaublicher Liebe zum Detail. Oder etwa das Malen, Zeichnen, Sticken oder Basteln im allgemeinen. All das ist doch auch »Arbeit«! All das gleicht sich bis ins Detail mit der »Lohnarbeit«. Der Unterschied besteht nur im Lohn. Durch Lohnarbeit schaffe ich die Grundlage für mein Leben. Ich erhalte Geld mit dem ich mir eine Wohnung mieten oder kaufen kann. Geld, mit dem ich mir Möbel und Klamotten kaufen kann. Geld, mit dem ich mir Essen und Trinken kaufen kann und mit dem ich mir erlauben kann, abends mit Freund_innen ins Kino zu gehen. Arbeit alleine ermöglicht mir das nicht. Denn dafür erhalte ich kein Geld. Oder moment... Was ist, wenn ich als Hobby alte Autos restauriere und dann verkaufe? Ha, nicht reinfallen! Denn sobalt dieses Auto verkauft ist, war es Lohnarbeit. Mensch könnte auch sagen: Sobalt der Zweck der Arbeit, soviel Freude sie auch bereiten möge, darauf abzielt, Geld zu erhalten und wenn es auch nur wenige Cent sind, so ist diese Arbeit als Lohnarbeit anzusehen.

Nun bin ich schon, relativ schnell, zu dem Ergebnis gekommen, das Lohnarbeit niemals freiwillig sein kann. Was ist aber, wenn wir das von einigen Stellen geforderte »bedingungsloses Grundeinkommen« erhalten? Ist Lohnarbeit denn dann Freiwillig? Auf diese Frage antworte ich ebenfalls ganz klar: Nein! Denn das bedingungslose Grundeinkommen sorgt nur dafür, das niemensch konform gezwungen ist, der Lohnarbeit nachzugehen. Durch solch ein Einkommen könnten Menschen den ganzen Tag Arbeit in ihr Hobby stecken. Gleichgültig, ob dieses Hobby irgendwann zu einem Lohn führen könnte oder nicht. Menschen können anhand dieses Grundeinkommens am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Sie könnten sich Essen und Trinken kaufen, eine Wohnung mieten, ein Auto fahren, ins Kino gehen. Sie könnten es! Aber wieder nur in einem bestimmten Rahmen. Sie müssten für diesen Rahmen nichts tun. Denn sie bekommen dieses Grundeinkommen ja. Und das ohne jede Bedingung. Deswegen heißt es ja bedingungsloses Grundeinkommen. Aber wenn diese Menschen mehr wollten, z.B. ein großes Haus, ein schnelleres Auto oder einfach nur mehr Geld, dann müssen sie wieder der Lohnarbeit nachgehen. Sind somit wieder im Zwang der Lohnarbeit wodurch diese, wie zuvor auch, nicht freiwillig ist. Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen können sich Menschen entscheiden, ob sie keiner Lohnarbeit nachgehen und minimalistischer Leben oder ob sie auch weiterhin einer Lohnarbeit nachgehen und sich dann mehr als andere leisten können.

Fazit:
So lange es Lohnarbeit gibt, wird diese nicht freiwillig sein. Denn Lohnarbeit kann nicht auf freiwilligkeit beruhen. Die einzige Möglichkeit, den Zwang der Lohnarbeit zu überwinden ist das kapitalistische System zu überwinden. Hin zu einem System, welches nicht auf Reichtum und Macht basiert.

P.S.: Für die Leute, die von Karl Marx das Kapital gelesen haben, erzähle ich hier ja nichts neues. Auch erzähle ich wohl so einigen Leuten nichts neues. Und ich gebe auch zu, das ich wohl das ein und andere nicht berücksichtigt habe. Vorallem in meiner »Analyse« zur Lohnarbeit. Von daher: All das als das ansehen, was es ist: Mein ganz persönliches Brainstorming-Erbrochenes. ;-)


Es ist 13:52 Uhr!

In 30 Stunden und 8 Minuten beginnt mein Urlaub.
Das sind 15 Stunden und 8 Minuten restliche Arbeitszeit.
Mein Urlaub dauert 16 Tage.
Das sind 384 Stunden.
Das sind 23.040 Minuten.
Das sind 1.382.400 Sekunden.

Meine Pause dauert noch 8 Minuten.
Meine restliche, heutige Arbeitszeit beträgt 6 Stunden und 8 Minuten.
Davon ist 1 Stunde Mittagspause.


Und wieder einmal bin ich der Held der Arbeit. ^^ Nachdem ich mich heut früh aus dem Bett gequält habe und zur Arbeit gekommen bin, hat mich mein Chef vorhin gefragt ob ich morgen eine Stunde länger arbeiten könnte. An der Kasse ist momentan personell die Hölle los. Deswegen wurde ich gefragt ob ich morgen von 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr arbeiten könnte. Also wäre ich zehn Stunden im Betrieb. Eigentlich ja zu viel, aber ich bekomme die Stunde mehr dann gut geschrieben und darf sie dann bei gelegenheit auch mal abfeiern. ^^ Und da ich momentan sowieso etwas um die 15 oder 16 Überstunden habe, könnte ich so glatt ma ein verlängertes Wochenende auf Überstunden machen. :-P Zwar hatte ich gehofft, das ich durch einen Schichtwechsel am Mittwoch ins Training kann, aber naja. Geht halt doch nicht. Schade eigentlich!


In meinem Blog heute moren erwähnte ich, das ich heute eine Aushilfe zur Hilfe hätte. Aber als ich auf den aktuelleren Plan in der Abteilung einen Blick geworfen habe, viel mir auf, das gar keine Aushilfe kommt. Verdammt!! Das bedeutet für mich, das es streßig wird. Denn ich muss noch Preise kleben und dann wollen auch die Kunden bedient werden. Und wenn es viele Kunden sind, dann wirds schrecklich. Hoffentlich steh ich das gut durch. Bisher hatte ich auch schon einigen Streß, weil der Kollege mit dem Chef sprechen musste und dann in ause gegangen ist und deswegen musste ich die gesamte Elektro- und die gesammte Farbenabteilung bedienen. War das ein Streß. Bin gar nicht zu dem gekommen, was ich machen wollte/sollte. Und ab 17:00 Uhr, also nach meiner Pause, bin ich dann alleine in den beiden Abteilungen. Und ich muss halt die Preise noch kleben. -.- Verdammt! Wenn es allerdings ganz eng wird, ruf ich den Chef an und sag ihm, das ich jemanden brauche. Eine Aushilfe oder sonst wen. Naja, wird schon.

Nach der Arbeit ist ja zum Glück feiern angesagt. :-D Vielleicht finde ich ja diesmal ein nettes, attraktives, verrücktes, weibliches Indivuduum. ^^ Die Hoffnung stirbt zu letzt!

Also:

Möge die Macht mit euch sein! 8-)


Oh je, und heute morgen wieder aus dem Bett gequält. Es ist zwar gut, schon um 7:30 Uhr anzufangen zu arbeiten, weil man dann früher wieder zuhause ist, aber es fällt auch schwer sich so früh aus dem Bett rollen zu müssen. War heute aber pünktlich auf der Arbeit.

Und was soll ich sagen? Es ist wie immer! Die Sonne scheint und die Blumen blühen und ich sage 'Hallo' zu den Menschen. Aber heute war wieder so ein Fall, bei dem ich lachen musste. Und zwar ging es um einen Kundenauftrag. Der Kunde hatte zwei bestimmte Steine bestellt. Allerdings wurden nicht die geliefert, die er haben wollte. Nun ja, der Fehler lag nicht bei uns. Denn anscheinend gab es die Steine, wie der Kunde sie wollte augenscheinlich nicht. Der Vertretter der Firma hat am Telefon allerdings gesagt, das die vorhandenen Steine die richtigen währen. Aber das passte alles irgendwie nicht. Also haben sich zwei Kollegen von mir mit diesem Kerl beschäftigt. Und das Ende vom Lied war, das der Vertretter einfach aufgelegt hat. War schon komisch! Kenne ich sonst nur von den Kunden. Aber naja, überall gibt es einmal Stunk. ;-)

Tjo, bisher ist auch nicht wirklich was passiert. Muss nach meiner Pause noch ein paar Preise machen und dann sehe ich mal weiter, Da mal wieder die Sonne scheint, ist es auch recht warm im Markt. Und wir verfügen auch nicht über eine Klimaanlage. -.-

Noch drei Stunden, dann kann ich nach hause. Mal sehen, was ich in dieser Zeit noch mache. Und mal sehen, was ich dann zuhause mache.

Also:

Bis Dann! 8-)


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