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Freikæmpfer

 
INFORMATIONSAUSGABE - STRASSENVERKEHRSAMT - JUNI 2010

In Deutschland hat sich die Qualität der Pkw- und Lkw-Fahrer deutlich verschlechtert. Aus diesem Grund hat das Verkehrsministerium ein neues System eingeführt um die schlechten Fahrer zu identifizieren.

Mit sofortiger Wirkung werden allen Fahrern, die sich im Straßenverkehr schlecht benehmen -unter anderem durch plötzliches Anhalten, zu dichtem Auffahren, Überholen an gefährlichen Stellen, Abbiegen ohne zu blinken, Drehen auf Hauptstraßen und rechts Überholen- Fahnen ausgehändigt. Sie sind rot, mit einem schwarzen Streifen oben und einem gelben Streifen unten. Diese Fahnen werden an der Autotür befestigt und müssen für alle anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein. Dadurch sind sie für andere Verkehrsteilnehmer als unfähige Autofahrer von Weitem zu identifizieren.

Die Fahrer, die eine besonders schwache Leistung gezeigt haben, müssen je eine Fahne auf beiden Seiten ihres Autos befestigen, um auf ihre fehlende Fahrkunst und ihren Mangel an Intelligenz aufmerksam zu machen.

Bitte an andere Verkehrsteilnehmer weiterleiten, so dass alle die Bedeutung dieser Fahnen verstehen.

Mit freundlichem Gruß

STRASSENVERKEHRSAMT


Vergangene Nacht habe ich mich mal wieder voller Eifer hingesetzt und mir eine Halterung für eine Wasserflasche gebastelt. Mit Nadel und Faden habe ich einstige Tragegurte miteinander vernäht und so eine kleine Halterung gebastelt, die genau auf meine Demo-Wasserflasche zugeschnitten ist. Das ganze ist so konzipiert, dass die Flasche beim Rennen, Springen und/oder Fallen nicht aus der Halterung fällt aber dennoch leicht und schnell aus der Halterung zu holen ist. Die Flasche ist ganz praktisch, da sie so ein Mundstück am Kopf hat, mit dem ich das Wasser nicht einfach nur ausgießen kann, sondern auch etwas Druck mit einbringen kann. Natürlich nicht genug, um irgendwem weh zu tun. Augen ausspülen will mit vorsicht gemacht werden!

Neben der Halterung für die Wasserflasche habe ich mir auch eine Halterung für ein Erste-Hilfe-Set gebastelt. Wieder aus einstigen Tragegurten gefertigt mit hilfe von Nadel und Faden. Auch hier habe ich darauf geachtet, dass die Erste-Hilfe-Tasche sicher sitzt. Deswegen habe ich mit dem senkrechten Gurt auch die breite Seite der Tasche geteilt, weil so ein verutschen des Gurtes verhindert wird und die Tasche nicht nach unten rausfallen kann. Der waagerechte Gurt ist im oberen Drittel der Erste-Hilfe-Tasche angebracht, um eben die größere Masse in der Halterung zu haben.

Eine kleine Übersicht des Inhaltes der Erste-Hilfe-Tasche. Die Koffein-Tabletten sind übrigens nicht als Möchtegern-Aufputschmittel gedacht sondern lediglich für Menschen, die ihren Kaffee verpasst haben. Denn die Tabletten haben ungefähr genauso viel Koffein enthalten wie eine gute Tasse schwarzer Kaffee. 0,2g Koffein pro Tablette!

Neben diesen beiden Dingen habe ich meistens noch ein kleines Fernglas und eine 1-Liter-Feldflasche an meinem Gürtel. Öfter jedoch einfach einen Rucksack. ^^ Also wenn ihr irgendwann mal jemanden mit solchen Teilen am Gürtel seht, könnt ihr ihn ja mit »Hallo Freikæmpfer« grüßen. ;-)

See Yaa! 8-)


Eigentlich sollte der vergangene Abend von einem produktiven Plenum ausgefüllt werden. Die Tagesordnung(TO) war auch prall gefüllt mit wichtigen Punkten wie z.b. "1.Mai", "Selbstverständnis" oder "Aktion". Es waren diesmal auch außergewöhnlich viele GenossInnen anwesend. Aber naja, es hätte eben nur ein produktives Plenum sein können. Hätte! Hat aber nicht. Stattdessen kamen wir lediglich zum zweiten TO-Punkt, 1.Mai. Wir haben geklärt, wo etwas für uns interessantes am 1.Mai läuft und als wir dann darüber sprachen, wie wir da am besten hin- und wieder wegkommen, ging alles in die Hose. Ein Genosse missachtete zwar schon den gesamten Abend die Redeliste, wurde nun aber zunehmend penetranter in seinen zwischenrufen und seiner Lautstärke. Und warum? Weil er unbedingt einen Reisebus organisieren wollten. Wir befanden uns im Plenum allerdings in einer Pattsituation. Denn es gab insgesamt drei Vorschläge um an den Ort des geschehens zu kommen. 1. Auto, 2. Zug, 3. Reisebus. Jede Möglichkeit hatte die selbe Anzahl Für-Stimmen! Das war jedoch nur der Aufhänger für das, was noch passierte. Der Genosse beharte darauf, mit einem Reisebus zu fahren und Argumentierte das es für ihn keinerlei Problem sei, einen Reisebus mit Menschen zu füllen. Und das es auch Reibungslos funktioniert wenn er den Reisebus autorithär organisieren würde. Da eine Genossin zu dieser Uhrzeit schon gehen musste, schlossen sich ihr andere GenossInnen spontan an, so das wir am Ende nur noch zu viert da saßen. Nachdem wir uns dann ca. 30 Minuten noch mit dem Genossen mehr oder minder stritten und es auch immer lauter wurde, sind wir raus gegangen. Wir wollten keinen Streß bekommen! Nicht noch mehr, als eh schon herrschte. Also gingen wir ein paar Straßen weiter und ins Feld. Bis wir dort angekommen waren, hatte sich der Streit schon auf ein komplett anderes Thema begeben. Es war nicht mehr die Rede von einem Reisebus sondern davon, das doch eh alles Scheiße ist und wir, soviel wir auch tun, nichts dagegen das System ausrichten können. Der Genosse, übrigens war er leicht betrunken, hatte einen "klassischen" Absturz. Er ist länger politisch Aktiv als ich bewusst politisch Denke. Auch von Berufswegen hat er den ganzen Tag mit Politik zu tun. Von daher war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis er ausbrennt.

Aufgrund dieses, ich nenne es mal, Anfalls ist mir (mal wieder) die Frage in den Kopf gekommen "Was machst du da eigentlich?" Auf diese Frage werde und kann ich jetzt keine Antwort geben. Und zwar weil ich ganz genau weiß, das ich morgen, wenn ich das hier nochmal lese oder mir diese Frage wieder stelle, eine andere Antwort auf diese Frage haben werde. Denn ich weiß nicht, was morgen kommt. Vielleicht habe ich morgen ein so positives Erlebnis, das ich ein Gefühl bekomme, das mich nur weiter in meinem politischen Engagement bestärkt. Oder vielleicht habe ich morgen auch so einen Absturz. In beiden Fälle beantworte ich die Frage anders als ich es jetzt tun würde.

Eins will ich jedenfalls mit diesem Blogpost sagen:
Jede Person, welche politisch Aktiv ist, sollte bzw. muss sich von Zeit zu Zeit die Frage stellen "Was machst du da eigentlich?" So denke zumindest ich! Die Reflektion des eigenen Engagement ist, mE, ein Teil von linker Politik. Noch dazu festigt es die eigene politische Meinung und bestärkt weiteres Engagement. Die Frage nach dem Warum sollte immer Teil von Meinungsbildung sein und vorallem auch bei der Diskussion oder Vorbereitung einer jeden Aktion bedacht werden.

Auch wenn der Teil, in dem ich den Genossen und seinen Anfall beschrieb, ein wenig lang geraten ist, hoffe ich dennoch das jedeR versteht, was ich meine. Wir haben jedenfalls alle restlichen TO-Punkte auf das nächste Plenum verlegt. Genauso wie die Fragestellung, mit welchem Verkehrsmittel wir nun am 1.Mai fahren wollen.

So viel von mir... Good Night!

P.S.: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten! Sie sind kollektiviert.


Es ist ein paar Tage her, genau genommen sind es exakt 212 Tage, als ich meinen vergangenen Blogpost geschrieben habe. Und der bestand auch nur aus einem Video und ein paar Wörtern sowie einem Link. Nun, seit September 2009 hat sich bei mir einiges getan. Mittlerweile habe ich meine Ausbildung beendet und bin momentan Arbeitssuchend. Dennoch ist mir nicht langweilig. Ganz im Gegenteil! Jetzt habe ich mehr zu tun denn je. Denn ich engagiere mich in der Politik überall dort, wo es mir möglich ist. Ob das was bringt? Das ist die Frage, die es zu beantworten gilt! Und diese Frage stelle ich mir selbst oft genug. =P

See Yaa! 8-)



Nachtrag:
Mittlerweile bin ich auch bei Twitter vertreten. ;-) Follow Me!


Seit Mitte August ist nun ein Freund bei mir eingezogen. Somit ist das hier eine kleine WG. Zwar muss ich ihm noch zeigen, das er nicht die ganze Bude umzukrempeln hat, aber das passt schon. Jedenfalls hat er einen WLAN-Router mitgebracht und aus irgendwelchen Gründen funktioniert an seinem Laptop(auch ein Asus Eee PC 4G) kein LAN. Keine Ahnung warum! Er hat Windows XP auf dem Eee PC und ich schiebe die Schuld einfach mal dem Betriebssystem zu. =P Als ich neulich den WLAN-Router einrichten wollte, scheiterte ich bereits beim Login. Mein Mitbewohner meinte, er müsste mal suchen, ob er das Passwort noch irgendwo aufgeschrieben hatte. Ein paar Tage darauf meinte er, er hat es nicht mehr. Also suchte ich ein wenig(halt bei gelegenheit) im Internet, wie man den Login am besten umgehen kann. Jetzt hatte ich die Möglichkeit gefunden, den Router auf Werkseinstellungen und somit auf das Passwort '0000' zurückzusetzen. Gelesen - Getan! Habe jetzt den Router erfolgreich eingerichtet und alles funktioniert wie es soll. Das WLAN ist gut veschlüsselt und trägt den einschlägigen Namen 'Revolution'. =P Erschien mir irgendwie passend. Jedenfalls ist das der erste Router den ich jemals eingerichtet habe. Ja, ich weiß! Das ist jetzt nichts, wo ich sagen kann ich bin voll der Pro... Aber trotzdem freu ich mich das es so wunderbar funktioniert hat. ^^ Jetzt kann ich, theoretisch, mit meinem Eee PC('Ezri' ;-) ) online gehen wenn ich z.b. auf dem Klo bin. XD Oder in der Küche, ohne ein lästiges LAN-Kabel zu verlegen.

Außerdem:

Heute morgen rief mich meine Mutter an. So gegen 10:00 Uhr oder so. Auf einmal fuhr sie mich an, was das denn von mir sollte, auf einer Demonstration Steine auf Polizisten geworfen zu haben und deswegen nur ganz knapp dem Gefängniss entgangen zu sein. Zuerst einmal musste ich meiner Mutter erklären, das es gar nicht so war. Denn bei dem, was sie meinte, ging es nicht darum das ich Steine geworfen hätte. Hab ich ja auch nicht, aber ich hatte bei meiner Festnahme Widerstand geleistet und deswegen wurde mir vom Gericht ein Bußgeld in Höhe von 500€ aufgebrummt. Zu spenden an den Deutschen Kinderschutzbund e.V. Und dann musste ich meiner Mutter auch noch erklären, das in diesem Land Wahlen nicht wirklich was bringen und das man Nazis blockieren muss und das man aufstehen muss, wenn man was ändern will. Und vorallem: Das die Polizei kein Unschuldslamm ist! Zum Glück wohne ich ja schon länger nicht mehr zuhause. Denn auf so eine lästige Diskussion habe ich echt keine Lust. Da habe ich doch besseres zu tun.

Abschließend:

War heute mit meiner Freundin auch in der Großstadt. Und was sehe ich da?! Einen CDU-Wahlkampfstand. :-D Ach, war das spannend! Hab zusammen mit meiner Freundin da ein bischen rumgelungert und hab mir 'Info-Material' mitgenommen. Faszinierend finde ich ja die Arroganz der CDU. Auf deren Wahlkampfprogrammheft steht gar nicht 'Wahlkampfprogramm' drauf. Da steht direkt 'Regierungsprogramm 2009-2013' drauf. Finde ich ja doch schon ziemlich arrogant. ^^ Außerdem steht in diesem Heft drinne, das dieses 'Regierungsprogramm' nur vom Bundesvorstand der CDU sowie dem Parteivorstand der CSU in kooperation entstanden ist. Also nichts mit Parteitag und dann Abstimmung. So kennt man ja die CDU/CSU... Antidemokratisch bis in die Basis. Im Wahlkampfprogramm von Bündnis 90/Die Grünen, welche einige dutzend Meter weiter auch einen Stand hatten, stand wenigstens drin, das dieses Bundestagswahlprogramm auf der 30. Ordentlichen Bundesdelegiertenkonferenz vom 8. bis 10. Mai 2009 in Berlin entstand. Allerdings ist der "Green New Deal", mit dem die Grünen werben, nicht auf Öko-Papier gedruckt. :-D Zumindest fanden sich keine Hinweise auf Öko. Interessant! DIE Öko-Partei schlechthin sein wollen aber dann kein Öko-Papier nutzen. Schlimm! ^^ Habe mich dann auch kurz mit einer von den Grünen unterhalten. Ok, ich habe mir deren Position zum Thema "Krieg" angehört. Im Endeffekt kann man zusammenfassend sagen: Die Grünen sehen Krieg als ein Nice-to-Have, um an Ressourcen zu kommen oder unliebsame Situationen zu ändern, wenn Reden nicht reicht. Und sie sind gegen den Abzug der Bundeswehr aus Afgahnistan, da es ja schade wäre, das Erreichte einfach fallen zu lassen. Mit diesem Statement war mir klar: "Wer Grün wählt, wird sich Schwarz ärgern!" Naja, zu guter letzt habe ich dann noch einen FDP-Stand gesucht und gefunden. War ziemlich schwer, denn die FDP ist anscheinend pleite. Nur zwei Sonnenschirme die zusammen geklappt waren, ein lächerlicher Stehtisch aber wenigstens Helium-Luftballons. Die braucht jede Partei. Das ist DAS Give-Away überhaupt. Macht ja auch Werbung. Jedenfalls fragte ich den einen FDP-Mensch nach dem Wahlprogramm und da drückte er mir doch, fröhlich grinsend, einen stappel weißes DIN A4 Papier in die Hand. Zusammengeheftet, Schwarz/Weiß. Boah, muss die FDP pleite sein. Das ganze Teil ist auch noch schief kopiert. Aber dann habe ich noch einen hochglanz Flyer vom Direktkandidaten bekommen.

Aber ich seh es kommen: Große Koalition - Schwarz & Gelb. Tja, denn wenn Wahlen etwas verändern würden, dann währen sie schließlich verboten. Aber dennoch werde ich am 27. September meine Stimme abgeben. Und an wen? An die einzige Partei die Wählbar ist, auch wenn mir Lafontaine unsympathisch und Gysi auch langsam zu doof ist. Ich wähle DIE LINKE. Als einzige Möglichkeit, den "großen" Parteien ein bischen die Suppe zu versalzen.

In dem Sinne: See Yaa!


Da war ich doch neulich erst auf dem Christopher Street Day, welcher bei mir in der Umgebung statt fand. War zusammen mit ein paar Freunden dort und ich muss sagen: Suuppeerr!! =D Hab mich richtig gut amüsiert. Da war eine richtig gute Stimmung. Besser als auf so manch anderer Party oder Festival was ich so mit erleben konnte. Nun ist es ja so, das ich nicht homosexuell bin aber solchen Menschen gegenüber eine Akzeptanz habe. Und ich habe mich dort auch richtig wohl gefühlt. Weiß auch nicht, warum. Aber es war einfach ein tolles Gefühl! =) Und ich fand jetzt auch gar nicht, das die TeilnehmerInnen irgendwie komisch, anders oder sonstwie aussahen. Ok, klar! Da waren auch Leute dabei, wo ich auch schon zwei mal hingeguckt habe, weil sie irgendwie nach Klischee aussahen. Aber hey, die Leute sind stolz darauf und das finde ich klasse. Meine Freunde und ich wurden auch gar nicht komisch angeguckt, angemacht oder sonst etwas. Es war im Endeffekt eine super Party. Und ich denke, das ich auch nächsten mal hingehen werde. =)

Christopher Street Day - Artikel auf Wikipedia


So, nun ist es soweit. Nach langer Zeit des Überlegens habe ich mir nun am vergangenen Mittwoch, dem 08.04.2009, ein Tattoo stechen lassen. Aber nicht irgendein sinn befreites welches keinen Hintergrund hat. Nein! Ganz im Gegenteil. Denn ich habe mir einen Anarcho-Syndikalistischen Stern tattoowieren lassen. Das Bild Links zeigt einen solchen Stern. Und so habe ich ihn mir auch stechen lassen. Auf die linke Brust. Mit der zwei farbigen Spitze nach oben, die rote Seite zum linken Arm zeigend, die schwarze Seite zum Brustbein zeigend.

Zur Bedeutung des Sternes:

Der Stern steht, wie eingangs erwähnt, für den Anarcho Syndikalismus. Dies ist eine Gesellschaftsform, welche darauf basiert, das Lohnabhängige, also ArbeiterInnen, sich bzw. Ihren Betrieb selbst Organisieren und verwalten. Im Mittelpunkt des Anarchosyndikalismuses steht die Selbstbestimmung, Selbstorganisation und die Solidarität. Das kann man so als kurze Erklärung stehen lassen. Wer weitere Infos haben will, der kann sich auf der Homepage der FAU(Freie ArbeiterInnen Union) informieren oder auch den Artikel auf Wikipedia "Anarcho Syndikalismus" lesen.


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