Samsung YP-U3

Freikæmpfer

 
Heute war ich im Einkaufszentrum und habe mir einen neuen MP3-Player gekauft. Denn meinen alten hat es zerschlagen. Mein alter war ein Creative MuVo und ich hatte mir gedacht, mein neuer soll auch ein Creative werden. Allerdings waren mir diese ein bischen zu teuer, teilweise auch vom Preis/Leistungs-Verhältniss. Jedenfalls habe ich mir nun den Samsung YP-U3 gekauft.

Fangen wir zunächst mit der Größe des MP3-Player's an. Er ist 8cm in der Länge und 2,6cm in der Breite groß. Stark ist er 1,1cm. Somit hat er in etwa die Größe eines normalen Feuerzeuges. Sein Gewicht beläuft sich auf ca. 10 Gramm.Den Samsung YP-U3 gibt es in mehreren Farben. In meinem Falle habe ich einen weißen. Leider hatte ich auch nur die Wahl zwischen Weiß und Pink. Im Lieferumfang sind, neben dem MP3-Player, auch noch Samsung Standart-Kopfhörer, eine Treiber-CD, ein Halteclip und eine Rolle auf der man die Kopfhörer komfortabel aufwickeln kann. Hergestellt wurde der Samsung YP-U3 in der Slowakei.

Der YP-U3 hat einen direkten USB-2.0-Stecker. Dieser ist im Gehäuse versteckt und lässt sich per Schiebeschalter schnell und einfach herausholen. Nachteil bei der Sache ist, das es ein reduzierter Stecker ist. Somit kann es auch leicht passieren, das er Abbricht wenn man ihn zu grob bei Ein- oder Ausstecken behandelt. Bei mir hängt er auch schon recht schief am USB Port. Also Vorsicht! Weiterhin verfügt der Player nicht nu über konventionellen Drucktasten. Zwar kenne ich die exakte Bezeichnung dieser Tasten-Technologie nicht, aber ich nenne sie hier einfach mal Sensortasten. ^^ Die Hauptsteuerungstasten(Reward, Forward, Vol+, Vol-, Blättern) sind solche Sensortasten. Man muss sie nicht, wie üblich, drücken. Es reicht ganz einfach, wenn man sie leicht antippt. Die Empfindlichkeit der Tasten lässt sich allerdings nicht einstellen. Was ich persönlich schade finde. Die restlichen Tasten(On/Off/Play,Pause, Rec) sind normale Drucktasten. Außerdem gibt es einen Hold-Schieber, mit dem sich die Sensortasten absichern lassen. Vorteil: Der Player kann nicht etwas machen, ohne das man die Tasten berührt. Nachteil: Man muss den Player aus der Tasche holen, um z.b. die Lautstärke zu regeln. Das Display ist auch faszinierend, wie ich finde. Es ist auch kein konventionelles. Sondern es ist ein sog. OLED-Display. Die "OLED"-Technologie ist, kurz gesagt, die weiterentwicklung der LED-Technologie und ist bei weitem effizienter was den Stromverbrauch betrifft. Ausgeschrieben heißt das ganze "Organic Light Emitting Diode" und besteht aus biologischen Molekülen die bei zuführung von elektrischem Strom, diesen zu 100% in Licht umwandeln. Vorteil: Der Stromverbrauch sinkt und das Display ist quasi nurnoch eine dünne Folie. Nachteil ist für mich, das dieses Display nur einfarbig ist. Ein mehrfarbiges OLED-Dislay wäre wohl auch zu teuer. ^^ Aber auch einfarbig ist es genial. Der Samsung YP-U3 verfügt aber auch über ein normales LED. Und zwar befinden sich an der Spitze, dort wo der "Samsung"-Schriftzug ist, zwei blaue LED's die zusammen die Spitze beleuchten. Dort befindet sich auch der Anschluss für die Kopfhörer. Dies ist ein Standart 3,5mm Anschluss. Diese beiden LED's sind in meinen Augen nur eine spielerei, die man eigentlich nicht braucht und so könnte ich auch darauf verzichten. Einziger Vorteil(mehr oder weniger): Wenn man den MP3-Player beschreibt, blinken die LED's solange, bis die Übertragung zu ende ist. So könnte man auch große Ordner direkt auf den Player laden und dann von der Couch aus erkennen, wann es fertig geladen ist.Natürlich verfügt der YP-U3, wieder jeder moderne MP3-Player, auch über ein integriertes Mikrofon und dazugehöriger Voice Recording-Funktion im Player-System.
Kleiner, am Player angebrachter, Sicherheitshinweis: Listening for a long time at high levels can damage your ears. ;-)

Kommen wir also zur Software des kleinen Samsung YP-U3. Er verfügt über einen gesamtspeicher von 2 GB, was jedoch auf dem Computer einer Größe von 1,9 GB entspricht. Der Player unterstüzt die Formate .mp3, .wma, .ogg und ASF Dateien. Somit müsste man z.b. .wav Dateien erst in ein kompatibles Format konvertieren. Finde ich persönlicht nicht sehr schlimm, da dies meist sehr einfach geht. Weiterhin verfügt er über eine FM Radio-Funktion mit RDS(=Radio Data System) zum speichern von Sendern. Den Voice Recorder habe ich ja bereits erwähnt. Außerdem unterstüzt der Samsung YP-U3 auch sogenannte Auto-Mood-Playlist's. Allerdings habe ich keine Ahnung, was das ist. ^^ Etwas ungewöhnlich finde ich, das der YP-U3 Mindestanforderungen an mein System stellt. Dies kann aber auch nur daran liegen, das ich mich seit vier Jahren nicht mehr mit den neuesten MP3-Player beschäftigt habe. Jedenfalls verlangt er mindestens: Pentium 500 MHz der höher, Windows XP/Vista, 500 MB reier Speicherplatz, CD-ROM Laufwerk, USB 2.0, Soundkarte. Das Laufwerk braucht man um die umständlichen Treiber beim schlecht programmierten Windows zu installieren. Für Linux muss man nur ein paar winzige Einstellungen im amaroK Music Player ändern und schon geht alles. Wer genaueres dazu wissen möchte, kann gerne ein Kommentar hinterlassen.

Für 55,00€ ist der YP-U3 mit 2 GB zu bekommen. Es gibt auch modelle mit größerem Speicher, die dann natürlich auch etwas mehr kosten. Wieviel, habe ich mir allerdings nicht gemerkt. ^^

Fazit:

Das Zubehör scheint relativ gut zu sein. Jedoch benötige ich es nicht. Nach ein paar Einstellungen in Linux um den Samsung YP-U3 zu nutzen lässt dieser sich ohne Probleme mit Musik beschreiben. Die Sensortasten sind etwas nettes und ich mag sie jetzt schon. Das OLED-Display finde ich genial und bin bisher auch überzeugt von diesem. Es liefert eine gute Grafik und sieht irgendwie sehr elegant aus. ^^ Die Größe ist perfekt und das Gewicht kaum spürbar. Überflüssig finde ich die blauen LED's an der Sptize und die lösung des USB-Steckers finde ich etwas unpassend. Hierbei sollte man vorsichtig sein, vorallem, weil sich der Stecker auch mal in der Hosentasche ausfahren könnte. Ansonsten scheint der Samsung YP-U3 ein guter MP3-Player zu sein. Sollte ich während der Benutzung irgendwelche Nachteile entdecken, werde ich diese natürlich hier nachtragen.



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Mal wieder hatte ich gestern keine Zeit einen Blog zu schreiben. Habe mir die Nacht mal wieder stückchenweise um die Ohren geschlagen. Gestern bin ich um 7:45 Uhr aufgestanend. Schließlich war es Dienstag und da kann ich immer ein wenig länger schlagen
Weblog: CyberPunk
Aufgenommen: Jun 11, 14:27

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