Jan 22: Cheating Streit
Wer gegen diese Regel verstößt und erwischt wird, wird in aller Regel gesperrt. Jetzt wehrt sich allerdings ein CounterStrike-Spieler gegen dieses Urteil der "Electronic Sports League"(ESL). Der Spiele wird beschuldigt bei einem CS-Match einen "Aimbot" und ein "Wallhack"-Tool verwendet haben um sich einen Vorteil zu verschaffen. Genaue Gründe oder gar Beweise wurden nicht genannt. Die menschlichen Beobachter des ESL verhinger deshalb eine Sperre von zwei Jahre über den CS-Spieler des "Coldgame"-Clans.
Momentan läuft ein gerichtliches Verfahren gegen die ESL wegen "Willkürlicher Sperre". Ob dies erfolg haben wird, oder nicht ist fraglich. Jedoch wird dieses Verfahren momentan in der eSport-Szene mit geteilter Meinung aufgenommen.
Alexander Müller-Rodic, Sprecher des unabhängigen Verbandes G7, einer internationalen Vereinigung von zehn professionellen eSport-Clans, kann beide ositionen verstehen. Allerdings sagt er auch, das die Spieler den menschlichen Beobachtern und der ESL mehr Vertrauen sollten. Schließlich könne die ESL ja nicht "öffentlich im Detail aufzählen" an was sie cheaten festmacht.
Nun steht auch die Frage im Raum, wer sich zentral um solche Fälle kümmern soll. Allerdings gehen die Meinungen bei diesem Thema weit auseinander. Einige sagen, das die Ligabetreiber sich darum kümmern sollen und das Regelwerk durchzusetzen haben(was sie ja momentan auch tun). Anderen sind eher dafür das ein Sportverband für eSport sich der Sache annimmt. Alexander Müller-Rodic warnt davor, die deutschen Richter in solche Angelegenheiten hinzu zu ziehen. Da diese sich im eSport höchstwahrscheinlich nicht gut genug auskennen um ein passendens Urteil zu finden.
Alexander Müller-Rodic hofft zumindest auf eine Einigung unter den Ligabetreibern, Spielern und Verbänden.
Ein Pro-Gamer mag ich zwar nicht sein und zocken tu ich auch nur gelegentlich, aber dennoch verstehe ich diese Thematik nur zu gut. Und ich muss sagen das die Bestrafung von Cheatern durchaus gerecht ist, dennoch sollte es eine transparentere Wahrheitsfindung geben. Denn momentan ist es in eSport-Szene so, das der Ligabetreiber einen Spieler disqualifizieren kann, nur weil dieser z.b. seinen Top-Spieler bedroht. Da ich ja auch selbst so gut wie Kampfrichter bin, kann ich auch die besorgnis der Spieler und Verbände verstehen. Ich zumindest wäre für eine Einigung innerhlab der Szene, da diese immernoch die beste ist.
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