Aug 29: Mal wieder was erlebt...
Außerdem:
Heute morgen rief mich meine Mutter an. So gegen 10:00 Uhr oder so. Auf einmal fuhr sie mich an, was das denn von mir sollte, auf einer Demonstration Steine auf Polizisten geworfen zu haben und deswegen nur ganz knapp dem Gefängniss entgangen zu sein. Zuerst einmal musste ich meiner Mutter erklären, das es gar nicht so war. Denn bei dem, was sie meinte, ging es nicht darum das ich Steine geworfen hätte. Hab ich ja auch nicht, aber ich hatte bei meiner Festnahme Widerstand geleistet und deswegen wurde mir vom Gericht ein Bußgeld in Höhe von 500€ aufgebrummt. Zu spenden an den Deutschen Kinderschutzbund e.V. Und dann musste ich meiner Mutter auch noch erklären, das in diesem Land Wahlen nicht wirklich was bringen und das man Nazis blockieren muss und das man aufstehen muss, wenn man was ändern will. Und vorallem: Das die Polizei kein Unschuldslamm ist! Zum Glück wohne ich ja schon länger nicht mehr zuhause. Denn auf so eine lästige Diskussion habe ich echt keine Lust. Da habe ich doch besseres zu tun.
Abschließend:
War heute mit meiner Freundin auch in der Großstadt. Und was sehe ich da?! Einen CDU-Wahlkampfstand.
Aber ich seh es kommen: Große Koalition - Schwarz & Gelb. Tja, denn wenn Wahlen etwas verändern würden, dann währen sie schließlich verboten. Aber dennoch werde ich am 27. September meine Stimme abgeben. Und an wen? An die einzige Partei die Wählbar ist, auch wenn mir Lafontaine unsympathisch und Gysi auch langsam zu doof ist. Ich wähle DIE LINKE. Als einzige Möglichkeit, den "großen" Parteien ein bischen die Suppe zu versalzen.
In dem Sinne: See Yaa!
Aug 26: Bild des Tages
Dieses "Wahlplakat" drückt genau das aus, was ich so von den "demokratischen" Wahlen in diesem "demokratisch sozialen Rechtsstaat" halte:

Und dazu möchte ich auch noch diesen Warnhinweis einblenden:

Und dazu möchte ich auch noch diesen Warnhinweis einblenden:
Aug 13: Faschisten planen Flashmob's
Dieses Jahr bleiben Gedenkaufmärsche anscheinend aus. Stattdessen nutzen Faschisten neue Formen. So planen Faschisten aus ganz Deutschland sog. Flashmobs in vielen Städten des Landes. Flashmobs sind spontane und schnelle zusammenkünfte von Personen, welche sich zuvor verabredet haben. Die Personen führen dabei eine abgesprochene Choreographie durch. Meist ist ein Flashmob nach ca. 5 Minuten beendet.
Ob es einen Flashmob auch in Eurer Stadt gibt, könnt ihr auf der Homepage der Faschisten nachsehen:
http://www.17august.info/
Es gilt den Faschisten Ihren Flashmob ordentlich zu versauen! Aktionen die viel Lärm erzeugen sind dazu geeignet! Die Direkte Aktion ist ebenfalls ein passendes Mittel!
Gegen faschistische Hetzte, gegen Menschenfeindlichkeit! Nazis von der Straße fegen!
Aug 11: Freiheit statt Angst!
Aug 6: Zitat des Tages
Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.
Albert Einstein
Dieses Zitat habe ich als Zitat des Tages gewählt, da ich heute mit jemanden diskutiert habe, der sich doch tatsächlich gegen ein Verbot von Artikeln mit nationalsozialistischen Hintergrund ausgesprochen hat. Seine Begründung dafür war, das jede und jeder das Recht hat seine Meinung zu haben und zu sagen. Das diese Meinung menschenfeindlich ist und für den Tot von tausenden Menschen verantwortlich ist/war, ist ihm dabei vollkommen gleichgültig. Denn es ist ja eine Meinung und das die jemand hat, ist ok.
Meine Worte dazu:
Null Toleranz für Intoleranz!
Aug 5: Video des Tages
Extra 3 - Die Sendung mit dem Klaus - Was sind Autonome?
Ansonsten wurde Friedberg komplett blockiert. Die Route der Nazis wurde von der Polizei nur ca. 400 Meter in jeder der beiden Laufrichtungen gesperrt. Alles was nicht abgesperrt war, wurde blockiert. Die einzige Chance für die Faschos um zu marschieren bestand darin, das die Polizei die Blockaden räumt. Allerdings wäre das nur unter Einsatz von viel Polizei und vorallem Gewalt möglich gewesen. Da an den Blockaden jedoch überwiegend die Bürgerliche Front vertretten war, hätte ein solcher Einsatz der Polizei ziemlich schlechte Presse eingebracht. Das Verhalten der Polizei war generell etwas zurückhaltender. Die Polizei ließ nicht alles mit sich machen, aber viel. In Friedberg trugen lediglich die Einheiten die gesamten Ausrüstung, welche sich direkt an den Faschos aufhielt.
Nachdem die Faschos auch nach drei Stunden gerade einmal 100 Meter weit kamen, drehten diese um und begaben sich wieder zum Bahnhof. Dort fuhren sie mit dem 14:19 Uhr Zug nach Nidda. Zu diesem Zeitpunkt fuhr auch alles andere von Friedberg nach Nidda. Vom DGB wurden vier Busse gestellt, welche die Gegendemonstranten kostenfrei nach Nidda brachten. Auch die Polizei fuhr in einem Massen-Konvoi nach Nidda. Zusammen mit meiner Gruppe fuhr ich imn Auto nach Nidda. Aber eine andere Route, um eventuellen Polizei-Kontrollen zu entgehen. Am Stadteingang zu Nidda fand dann eine Polizeikontrolle statt. Allerdings konnte man sich dieser leicht entziehen, da man die Möglichkeit hatte kurz zuvor nach Rechts oder Links in die Stadt einzubiegen.
In Nidda war das Verhalten der Polizei ähnlich wie in Friedberg. Die Route war nur Stückweise abgesperrt und die Faschos kamen nur ca. 50 Meter weit. In Nidda gab es nur zwei Blockaden. Eine Bürgerliche und eine überwiegend junge Blockade. Desweiteren wurde noch auf der Rückseite des Bahnhofes eine relativ schmale Treppe blockiert um hier ein umleiten der Route zu verhindern, auch wenn dies recht unwahrscheinlich war. Die Polizei versperrte mit einem ihrer Fahrzeuge die Sicht auf die Faschos und stellte sich nicht nur behelmt vor die Menge, sondern schickte auch noch ca. 20 BFE'ler voll Ausgerüstet und behelmt in die Menge. Dies stellte eine direkte und wahrscheinlich sogar gewollte Provokation dar. Allerdings lies sich die Menge dadurch nicht provozieren und so wurden die BFE'ler kurzerhand per Megaphon-Durchsage zum Teil der Blockade erklärt. Gegen ca. 17 Uhr mussten die Faschos auch in Nidda die Niederlage anerkennen und fuhren mit dem Zug wieder davon. Aber nicht nach hause, sondern in eine zunächst unbekannte Stadt um dort einen Spontanaufmarsch zu veranstalten.
Mit hilfe des Infotelefons wurde der Name des Ortes aber schnell publik gemacht. Und so fuhr ich zusammen mit meiner Gruppe nach Ranstadt. Die Polizei hatte anscheinend ein wenig Erfahrung aus Nidda mitgenommen und Sperrte direkt die Stadt ab, anstatt nur zu Kontrollieren. So war es den Faschos leider möglich, einige Hundert Meter durch die Stadt zu marschieren. Leider waren die AntifaschistInnen in diesem Fall auch weniger Mobil, da die Busse des DGB's nicht nach Ranstadt fuhren. Dennoch fanden sich ca. 300 AntifaschistInnen dort ein, um den Faschos zu zeigen, das wir immer dort sein werden, wenn sie Marschieren wollen.
Erst gegen 19:00 Uhr fuhren die Faschos mit einem Zug unter Polizeischutz zurück nach Friedberg um von dort aus wieder nach Hause zu fahren.
Fazit: Die Blockaden in Friedberg und Nidda waren so erfolgreich, das die Faschos erst in einen "geheimen" Ort fahren mussten, um zumindest ein paar Meter marschieren zu können. Da die Faschos weder in Friedberg noch in Nidda großartig hörbar waren, scheint diese Niederlage den Faschos doch schon tiefer zu gehen. In offiziellen Statements der NPD ist die Rede von einer Zusammenarbeit der Polizei mit "linken Chaoten und Straftätern". Das dies nicht so war, muss man wohl kaum erklären. Noch dazu ist in den Kommentaren zu dem Artikel sehr gut herauszulesen, das eine gewissen Niedergeschlagenheit existiert.
Von daher:
Aufruhr - Widerstand - Es gibt kein ruhiges Hinterland!
