Freikæmpfer

Einträge für April 2009

 
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Gefunden bei Deutscher Star Trek Index




Vorhin im Gespräch mit einer Freundin im ICQ:

Ich: und? was robbst du heut noch so? ^^
Sie: ich geh gleich nochma zu meinem freund..
Ich: aso ^^
Sie: also chillen wie immer :-D
Ich: :-D
Sie: und du? [..]
Ich: Schaun wa ma ^^ erstma Stargate gucken ^^
Sie: nerd? :-D
Ich: O:-) erwischt
Sie: jeder hat so seine macken^^
Ich: ich find das total toll :-D aba wie bist du so schnell auf Nerd gekommen? ^^ erfahrung?
Sie: weil die meisten nerds stargate gucken :-D
Ich: :-D




Momentan befinde ich mich in einer Jugendherberge, da ich mit meiner Berufsschulklasse unterwegs bin. Seit gestern bin ich hier und morgen geht es dann wieder nach hause. Schon gestern ist mir aufgefallen, dass einer der anderen Schüler Thor Steinar Klamotten trägt. Thor Steinar, das weiß jeder, ist eine Nazi-Mode. Von Nazis, für Nazis! Vor ca. 20 Minuten fragte ich den Typen mal, ob er es denn gut fände, Nazi-Klamotten zu tragen. Seine Antwort dazu finde ich allenfalls Unwissend!

Zuerst machte er einen auf Überlegend, dann beschrieb ich ihm das T-Shirt auf das ich ansprach. Dann meinte er auf einmal, dass ja wisse, das Thor Steinar von vielen Nazis getragen würde. Aber er sei kein Nazi und würde sich auch nicht mit deren Ideologie identifizieren. Er trüge Thor Steinar lediglich wegen der nordischen Mytologie die darauf abgebildet wird.

Er ist jedenfalls durchaus unwissend. Ihm scheint nicht bekannt zu sein das die Geschäftsleitung der Marke "Thor Steinar" durch auch in die Kreise der Nationalsozialisten einzuordnen ist. Desweiteren scheint ihm auch nicht bekannt zu sein, dass die Ruhnen auf den Klamotten nicht zwangsläufig nordischer Herkunft sind. So wurden von den Thor-Steinar-Desginern Ruhnen erstellt, welche eindeutige Nazi-Symbolik als Inhalt haben. Tja, man sollte sich zuvor vielleicht erst einmal über die Symbolik genauer informieren bevor man diese so ohne weiteres durch die Lande trägt.


Was lese ich doch gerade in der Frankfurter Rundschau vom Montag, 20.04.2009 direkt auf der Titelseite?! Einen Artikel mit der Überschrift "Wirtschaft will nicht zahlen - Unternehmer mahnen Hilfen für Kurzarbeit an". In diesem Artikel geht es darum, dass die Arbeitgeber doch tatsächlich von der Regierung fordern, dass sie für KurzarbeiterInnen keine Sozialabgaben zahlen müssen. Noch dazu wird gefordert, die Kurzarbeit weiter zu verlängen. Anfangs sollte diese nur für ein Jahr möglich sein. Mittlerweise sind es schn 18 Monate und es sollen eventuell zwei Jahre werden.

[...] Bundesarbeitsminister Olaf Scholz(SPD) trifft am heutigen Montag die Personalvorstände der Dax-30-Unternehmen. Am Dienstag berät die Regierung, wie die Bankenbilanzen stabilisiert werden können. Kanzlerin Angela Merkel(CDU) spricht am Mittwoch mit Vertretern von Wirtschaft, Gewerkschaft und Wissenschaft über Wege, Massenentlassungen zu verhindern. Nach Schätzungen der Bundesagentur für Arbeit haben seit Oktober run 60.000 Betriebe für etwa 2,2 Millionen Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt. [...]


Gegenüber der FR plädiert auch der Arbeitsmarktexperte Gehard Bosch für eine verlängerte Kurzarbeit und für die Entlastung der Arbeitgeber. Ebenfalls spricht er sich dafür aus, das französische Modell zu übernehmen. Dabei handelt es sich um einen Mindestlohn für KurzarbeiterInnen welcher von Unternehmen und Staat finanziert wird.

Meiner Meinung nach sind dies alles falsche Schritte. Es wird versucht Banken und Unternehmen zu retten. Es wird weiterhin versucht den Kapitalismus zu retten. Doch das ist und bleibt die falsche Lösung. Denn der Kapitalismus hat keine Fehler. Er selbst ist der Fehler! Wenn der Staat nun also immer weiter Geld in einen Fehler investiert, was resultiert daraus?! Inflation? Vielleicht, vielleicht aber auch etwas schlimmeres! Es darf nicht sein, dass der Kapitalismus selbst in seiner Krise immer noch die ArbeiterInnen ausbeutet und sogar versucht, noch stärker auszubeuten. Das der Staat die Arbeitgeber wahrscheinlich entlasten wird ist anzunehmen, denke ich. Schließlich regiert hier das Kapital! Und hinter dem Faschismus steht ebenfalls das Kapital.


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