Mär 23: Sinnlosigkeit des Tages
Mär 21: Order a Pizza
Mär 10: 1.Mai - Hannover Nazi-Frei
Mär 3: Warum?
Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich nicht protestiert;
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie die Juden holten,
habe ich geschwiegen;
ich war ja kein Jude.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr, der protestieren konnte. - Martin Niemöller
Mär 2: Inglourious Basterds
Mär 2: Lied des Tages
Dritte Wahl - Resolution der Kommunarden
Den Text aus dem Video kann ich leider nicht posten, da ich diesen Text nicht habe. Allerdings habe ich hier nachfolgend den orginal Text gepostet. Das Lied stammt von Bertolt Brecht.
In Erwägung unsrer Schwäche machtet
Ihr Gesetze, die uns knechten soll'n.
Die Gesetze seien künftig nicht beachtet
In Erwägung, daß wir nicht mehr Knecht sein woll'n.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung, daß wir hungrig bleiben
Wenn wir dulden, daß ihr uns bestehlt
Wollen wir mal feststelln, daß nur Fensterscheiben
Uns vom guten Brote trennen, das uns fehlt.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung, daß da Häuser stehen
Während ihr uns ohne Bleibe laßt
Haben wir beschlossen, jetzt dort einzuziehen
Weil es uns in unsern Löchern nicht mehr paßt.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung: es gibt zuviel Kohlen
Während es uns ohne Kohlen friert
Haben wir beschlossen, sie uns jetzt zu holen
In Erwägung, daß es uns dann warm sein wird.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung: es will euch nicht glücken
Uns zu schaffen einen guten Lohn
Übernehmen wir jetzt selber die Fabriken
In Erwägung: ohne euch reicht's für uns schon.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung, daß wir der Regierung
Was sie immer auch verspricht, nicht traun
Haben wir beschlossen, unter eigner Führung
Uns nunmehr ein gutes Leben aufzubaun.
In Erwägung: ihr hört auf Kanonen -
Andre Sprache könnt ihr nicht verstehn -
Müssen wir dann eben, ja, das wird sich lohnen
Die Kanonen auf euch drehn!
IN ERWÄGUNG DASS WIR DER REGIERUNG
WAS AUCH IMMER SIE VERSPRICHT NICHT TRAUN
HABEN WIR BESCHLOSSEN UNTER EIGNER FÜHRUNG
UNS NUN MEHR EIN GUTES LEBEN AUFZUBAUN
IN ERWÄGUNG IHR HÖRT AUF KANONEN
ANDRE SPRACHE KÖNNT IHR NICHT VERSTEHN
HABEN WIR BESCHLOSSEN JA DAS WIRD SICH LOHNEN
DIE KANONEN AUF EUCH DREHN!!
Den Text aus dem Video kann ich leider nicht posten, da ich diesen Text nicht habe. Allerdings habe ich hier nachfolgend den orginal Text gepostet. Das Lied stammt von Bertolt Brecht.
In Erwägung unsrer Schwäche machtet
Ihr Gesetze, die uns knechten soll'n.
Die Gesetze seien künftig nicht beachtet
In Erwägung, daß wir nicht mehr Knecht sein woll'n.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung, daß wir hungrig bleiben
Wenn wir dulden, daß ihr uns bestehlt
Wollen wir mal feststelln, daß nur Fensterscheiben
Uns vom guten Brote trennen, das uns fehlt.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung, daß da Häuser stehen
Während ihr uns ohne Bleibe laßt
Haben wir beschlossen, jetzt dort einzuziehen
Weil es uns in unsern Löchern nicht mehr paßt.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung: es gibt zuviel Kohlen
Während es uns ohne Kohlen friert
Haben wir beschlossen, sie uns jetzt zu holen
In Erwägung, daß es uns dann warm sein wird.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung: es will euch nicht glücken
Uns zu schaffen einen guten Lohn
Übernehmen wir jetzt selber die Fabriken
In Erwägung: ohne euch reicht's für uns schon.
In Erwägung, daß ihr uns dann eben
Mit Gewehren und Kanonen droht
Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben
Mehr zu fürchten als den Tod.
In Erwägung, daß wir der Regierung
Was sie immer auch verspricht, nicht traun
Haben wir beschlossen, unter eigner Führung
Uns nunmehr ein gutes Leben aufzubaun.
In Erwägung: ihr hört auf Kanonen -
Andre Sprache könnt ihr nicht verstehn -
Müssen wir dann eben, ja, das wird sich lohnen
Die Kanonen auf euch drehn!
IN ERWÄGUNG DASS WIR DER REGIERUNG
WAS AUCH IMMER SIE VERSPRICHT NICHT TRAUN
HABEN WIR BESCHLOSSEN UNTER EIGNER FÜHRUNG
UNS NUN MEHR EIN GUTES LEBEN AUFZUBAUN
IN ERWÄGUNG IHR HÖRT AUF KANONEN
ANDRE SPRACHE KÖNNT IHR NICHT VERSTEHN
HABEN WIR BESCHLOSSEN JA DAS WIRD SICH LOHNEN
DIE KANONEN AUF EUCH DREHN!!
Mär 1: Internationaler Frauentag
Woher kommt der Weltfrauentag? Er geht auf den 08. März 1908 zurück. An diesem Tag traten die Arbeiterinnen der Textilfabrik „Cotton“ in New York in Streik. Damit wollten sie bessere Arbeits- und Lebensbedingungen fordern. Fabrikbesitzer und Aufseher schlossen die Arbeiterinnen in der Fabrik ein. Dadurch wollten sie Solidarisierungen mit anderen Belegschaften verhindern. Als jedoch plötzlich ein Feuer in der Fabrik ausbrach, starben in den Flammen 129 Arbeiterinnen.
Am 19. März 1911 fand der erste Internationale Frauentag statt. Initiiert von Clara Zetkin(1857-1933) beteiligten sich Millionen Frauen in Dänemark, Deutschlandd, Österreich, der Schweiz und der USA. Es wurde der 19. März gewählt, um den revolutionären Charakter zu unterstreichen. Denn am 18. März ist der Gedenktag für die Gefallenen in Berlin während der Revolution 1848.
Während des Frauentages wurde Forderungen der Frauen an die Regierungen und die Gesellscahft gestellt. Zentral sind zu nennen der Kampf gegen den Krieg, Wahl- und Stimmrecht für Frauen, Arbeitsschutzgesetze, ausreichender Mutter- und Kinderschutz, der Achtstundentag, gleicher Lohn bei gleicher Arbeitsleistung, Festsetzung von Mindetlöhnen.
In den Jahren danach wurde der Frauentag immer zwischen Februar und April abgehalten. Erst 1921 wurde der Internationale Frauentag auf den 08. März festgelegt. Damit sollte an den Streik der Arbeiterinnen in der Textilfabrik in Petersburg erinnert werden. Dieser griff auch auf andere Sektoren über und löste eine Arbeiterinnendemonstration aus. Jene Kämpfe fanden anlässlich des Frauentags vom 08. März 1917 statt(nach altem russischen Kalender der 23. Februar) und lösten so den Beginn der „Februarrevolution“ aus.
Im NS-Deutschland erlebte die Frauenbewegung einen starken Rückschritt, da die Rolle der Frau in der Ideologie des Nationalsozialismus die Rolle der Hausfrau und Mutter ist. Im drittem Reich wurde der Frauentag verboten und durch den Muttertag ersetzt. Erst nach dem zweiten Weltkrieges fand erstmals 1946 in der DDR wieder eine Feier zum Frauentag statt. In den sozialistischen Ländern wurde der Tag der Befreiung der Frau gefeiert und mit offiziellen Feiern organisiert. Erst in den späten 1960er Jahren wurde der Frauentag durch die neue, autonome Frauenbewegung in der BRD wiederbelebt. So wurde der 08. März wieder zu einem wichtigen Tag in der Frauenbewegung. Aufgegriffen wurden u.a. die Rechte von Ausländerinnen, die Diskriminierung von nicht-heterosexuellen Lebensweisen und die bessere Sicherung der Frauenrechte im Rahmen der europäischen Annäherung.
Woher kommt allerdings der Brauch, Frauen am 08. März mit einer Roten Rose zu beschenken?
Im Jahre 1986 feierte der Frauentag seinen 75. Geburtstag. Jener Tag stand unter dem Motto „Wir wollen Brot und Rosen“. Hierbei steht das „Brot“ für das Recht auf Arbeit, für eine gerechte Entlohnung, gleiche Bildungs- und Ausbildungschancen, für menschengerechte Arbeitsbedingungen, berufliche Entfaltung und Fortentwicklung und eigenständige soziale Sicherung für die Frau.
Die Rose steht für die Möglichkeit mit Kindern zu leben aber auch berufstätig zu sein, familiengerechte Arbeitszeiten, die Befriedigung kultureller Bedürfnisse, eine menschenwürdige Wohn- und Lebensumwelt, humane Politikformen, Toleranz und Frieden.
Beschenkt Eure Frauen mit roten Rosen! =)
