Rekord-Supernova

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Am 19. März, 2008, haben die Forscher der Pennsylvania State Universität mithilfe des NASA-Satelliten "Swift" die größte Explosion eines Sternes seit beginn der Aufzeichnungen beobachtet. Sie war 2,5 Millionen Mal heller als die leuchtstärkste bisher beobachtete Supernova und das, obwohl sie 7,5 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt stattfand. Die Explosion war auch so lichtintensiv, das man sie sogar mit bloßem Auge erkennen konnte.

Eine Supernova, oder auch Gammastrahlen-Explosion, ist die folge eines sterbenden Sternes. Im Inneres eines Sternes läuft nämlich eine Kernfusion ab. Im Verlauf einer Kernfusion verschmelzen Wasserstoffatome zu Heliumatomen. Bei diesem Vorgang wird Energie freigesetzt und es geht Materie verloren. Wenn nun der Vorrat an Wasserstoffatomen aufgebraucht ist, besteht der Kern nur noch aus Helium. Dies führt dazu, das der Prozess der Kernfusion zum erliegen kommt. Ohne diesen Prozess, fängt der Kern des Sternes an zu schrumpfen. Dadurch wird der Druck und die Hitze im Kern erhöht. Nun fangen die Heliumatome an zu fusionieren und bilden damit Kohlenstoff. Dieser Prozess hält so lange an, wie es Helium gibt. Danach wird das Helium zu Kohlenstoff verbrannt, was dem Stern noch ein paar Jahrhunderte schenkt. Danach wird der Kohlenstoff zu Neon verbrannt und dieser wird dann innerhalb kürzester Zeit(wenige Jahre) zu Sauerstoff verbrannt. Daraufhin wird der Sauerstoff innnerhalb weniger Monate zu Silizium verbrannt. Die nun letzte Reaktion, bei der das Silizium zu Eisen verbrannt wird, erfolgt sogar nur innerhalb weniger Tage. Von nun an sind keine Reaktionen mehr möglich, da das Eisen massiv ist. Durch das Erlöschen der Kernfusion bricht der Stern unter seinem eigenen Gewicht zusammen und das innerhalb nur weniger Sekunden. Durch die Verdichtung des Kernes entsteht noch einmal Energie. Und diese äußert sich dann in einer gewaltigen Explosion, bei der Fragmente des Sternes mit bis zu 240 Millionen km/h vom Stern weggeschleudert werden. Bei dieser Explosion werden die Eisenatome erneut verbrannt und es enstehen alle Atome, die im Periodensystem vorhanden sind. Eine solche Exlosion erzeugte das Licht, das die Forscher am 19.03.2008 beobachten konnten. Zurück bleiben in der Regel ein Neutronenstern sowie eine kosmische Wolke, wie man sie auf dem Bild bewundern kann. In manchen Fällen, wenn der Stern genug Masse hatte, entsteht sogar ein "Schwarzes Loch"(Quantensingularität).

Die Forscher katalogisierten diese Supernova unter dem unscheinbaren Namen "GRB 080319B". "GRB" steht für "Gamma Ray Burst"(=Gammastrahlen Explosion), danach ist das Datum verzeichnet, "080319". Hierbei steht "08" für das Jahr(2008), "03" für den Monat(03/März) und "19" für den Tag(19/Mittwoch). Das "B" steht für "2", da dies die zweite Explosion war, die am 19.03.2008 verzeichnet wurde.

Übrigens: "Supernova" ist die Einzahl. Die Mehrzahl jedoch ist nicht "Supernova's", sondern "Supernovä".



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